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SolarWorld AG

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Pressemeldungen

2017


29.03.2017: SolarWorld AG treibt 2017 Fokussierung auf Hochleistung voran

  • SolarWorld AG treibt 2017 Fokussierung auf Hochleistung voran
  • Konzernbericht 2016 auf Bilanzpressekonferenz in Bonn vorgestellt

Auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Bonn stellte die SolarWorld AG ihren Konzernbericht für das Jahr 2016 vor und bestätigte die vorab gemeldeten Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr sowie die Prognose für 2017.

Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck erklärte: "An Herausforderungen mangelt es im internationalen Solargeschäft nicht. Die zweite Jahreshälfte 2016 war von Marktverwerfungen und verstärktem Dumping gekennzeichnet, was auch bei uns Spuren hinterlassen hat. Um unsere technologisch führende Position auszubauen und unsere Kostenstruktur entscheidend zu verbessern, werden wir uns ab 2017 ganz auf die monokristalline Hochleistungsprodukte mit der PERC-Technologie konzentrieren."

SolarWorld hat im Zuge der Fokussierung begonnen, die Produktionsaktivitäten an den beiden deutschen Standorten zu bündeln: Die Kristallisation und die Zellproduktion werden zukünftig im thüringischen Arnstadt, die Wafer- und Modulfertigung im sächsischen Freiberg erfolgen. Die kleineren Fertigungen für Module in Arnstadt und Zellen in Freiberg werden in diesem Jahr stillgelegt bzw. verlagert.

"2017 ist ein Jahr des Übergangs. Es kommt darauf an, dass wir die Fokussierung schnell und gut umsetzen. 2017 soll auch ein Jahr weiterer Investitionen in die Zukunft unseres Unternehmens werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Waferproduktion mit Diamantdrahtsägen sowie den weiteren Ausbau unserer PERC-Kapazitäten", so Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck.

Zu den Erwartungen für den zukünftigen Geschäftsverlauf sagte der Vorstandsvorsitzende weiter: "Unsere Absatzmengen sollen im laufenden Geschäftsjahr steigen. Wir gehen davon aus, dass der Preisdruck auf den Solarmarkt anhält. Der Konzernumsatz dürfte 2017 etwa auf Vorjahresniveau liegen. Wir werden unser operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbessern, es wird 2017 allerdings noch negativ sein. Bis 2019 wollen wir operativ wieder in den schwarzen Zahlen sein und das dann auch bleiben."